Praxis Hans-Jürgen Boldt 

 
       
   
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Neurologie


 

 
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Das Gehirn ist Ausgangspunkt verschiedenster neurologischer Erkrankungen und Symptome.

Neben Erkrankungen durch Zellfunktionsstörungen und Zelluntergang, wie z. B. die Parkinson'sche Erkrankung oder die Alzheimer'sche Erkrankung, spielen entzündliche Erkrankungen, wie z. B. die Neuroborreliose oder immunologisch vermittelte Erkrankungen, wie z. B. die Multiple Sklerose, gefäßbedingte Erkrankungen, wie z. B. Schlaganfälle unterschiedlicher Ursache, primäre oder sekundäre Hirntumore, Epilepsien und vor allen auch Kopfschmerz-Syndrome und Migräne eine große Rolle.

Zur Diagnostik und Abklärung dieser Erkrankungen werden von mir neben der körperlichen neurologischen Untersuchung und Testung durchgeführt. Die nötigen laborchemischen und technischen Untersuchungen wie Elektroencephalogram (EEG), evozierte Potentiale (VEP, AEP) und bildgebende Verfahren wie Röntgen, Computertomografie, Kernspintomografie und Ultraschalluntersuchungen der Gefäße werden von mir in enger Zusammenarbeit mit den durchführenden Kollegen und Kolleginnen kurzfristig veranlasst.

Eine insbesondere zur Abklärung entzündlicher Erkrankungen des zentralen Nervensystems notwendige Untersuchung ist die des Liquors (auch Gehirnwasser oder zerebro-spinale Flüssigkeit genannt).
Die hierzu notwendige Lumbalpunktion wird von mir in Zusammenarbeit mit verschieden Kliniken oder niedergelassenen Kollegen auch ambulant durchgeführt. Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines postpunktionellen Kopfschmerz-Syndroms, das von den Betroffenen sehr gefürchtet wird, ist hierbei unter der Verwendung besonderer Punktionsnadeln sehr gering.
Nach der genauen diagnostischen Abklärung werden die notwendigen therapeutischen Maßnahmen soweit wie möglich ambulant durchgeführt, so z.B. Antibiotika-Infusionen bei dem Vorliegen einer Neuroborreliose oder auch die Cortison-Infusions-Therapie zur Behandlung eines akuten Schubes einer Multiplen Sklerose. Durch kollegiale Zusammenarbeit sind auch an den Wochenenden diese Infusionstherapien durchführbar.

Gerade im Bereich der Therapien der Multiplen Sklerose wurden in den letzten Jahren neue fortschrittliche Therapiemöglichkeiten entwickelt, die ich schwerpunktmäßig durchführe. Hier steht die bewährte Behandlung mit verschiedenen injizierbaren Beta-Interferonen und Copolymer-I, aber auch der inzwischen gut untersuchte Einsatz von Krankheitsverlauf positiv beeinflussenden oralen Präparaten im Vordergrund. Bei hoher Krankheitsaktivität kommen auch Infusionstherapien mit monoklonalen Antikörpern zum Einsatz. Diese Therapiestrategien können die Multiple Sklerose nicht heilen, sie können jedoch den Krankheitsverlauf nachweislich verlangsamen und stabilisieren. Mein Ziel ist es, die erforderlichen diagnostischen Maßnahmen und die Therapie für den Patienten/ die Patientin so wenig belastend wie möglich und vor allem auch ambulant durchzuführen. Darüber hinaus ist neben der erforderlichen Physiotherapie auch die Krankheitsverarbeitung und die Entwicklung eines Verständnisses für die persönlichen Auswirkungen dieser Erkrankung auf die Psyche und umgekehrt Teil meines Behandlungskonzeptes.

Fortschritte haben sich in den letzten Jahren auch in der medikamentösen Behandlung der Alzheimer Demenz, der Parkinson'schen Erkrankung und des Restless legs-Syndromes ergeben. Nichtmedikamentöse Behandlungsstrategien gehören unverzichtbar in das entsprechende therapeutische Gesamtkonzept.

Die Erkrankungen der peripheren Nerven wie Polyneuropathien verschiedenster Ursachen oder Schädigung einzelner Nerven durch Druck, wie z. B. beim Bandscheibenvorfall oder auch bei Engpaß-Syndromen wie beim Carpaltunnelsyndrom sowie muskuläre Erkrankungen spielen in der Diagnostik und in der Einleitung der notwendigen Therapiemaßnahmen ebenso eine Rolle, wie die Behandlung der sich hieraus ergebenden verschiedensten Schmerz-Syndrome.

Im Übergangsbereich zwischen körperlichen und psychischen Krankheitsursachen und deren Auswirkungen stehen verschiedenste Schmerzerkrankungen, autoimmunologische Erkrankungen und verschiedene rheumatische Bindegewebs- und Gefäßerkrankungen, die sich ihrerseits wiederum auf das Gehirn und seine Funktion auswirken. Auch hier werden die erforderlichen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen auch unter Berücksichtigung der psychodynamischen Zusammenhänge von mir durchgeführt.

 
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